Head of Payments besetzen — Executive Search
Wir besetzen die Position Head of Payments mit Führungskräften, die zu Ihrem Unternehmenstyp und Ihrer Payment-Strategie passen — diskret, direkt, ohne Stellenanzeigen.
Warum die Besetzung eines Head of Payments über Ihre Marktposition entscheidet
Zahlungen sind kein Back-Office-Thema mehr. Der Head of Payments verantwortet eine der strategisch entscheidenden Schnittstellen im Unternehmen — zwischen Kundenerlebnis, Regulierung, Technologie und Partnernetzwerk. Im ersten Halbjahr 2025 wurden in der Eurozone 77,7 Milliarden bargeldlose Transaktionen abgewickelt, ein Anstieg von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum[1]. Der europäische Payments-Markt wächst mit einer jährlichen Rate von knapp 15 Prozent und dürfte sich bis 2031 mehr als verdoppeln[2]. In diesem Umfeld ist das Besetzungsproblem Passung, nicht Verfügbarkeit: Ein starkes Payments-Profil sieht bei einer Neobank fundamental anders aus als bei einem klassischen Acquirer, einem Payment-Service-Provider oder einem E-Commerce-Marktplatz. Wer das nicht trennt, sucht am falschen Profil vorbei.
Geeignete Kandidaten für diese Position sind nahezu ausnahmslos fest angestellt und werden über Stellenanzeigen nicht erreicht. Der Fachkräftemangel ist inzwischen in 53 Prozent der Finanz-Unternehmen einer der zentralen strategischen Engpässe[3] — besonders auf Führungsebene. Digital People arbeitet ausschließlich mit Direktansprache: persönlich, diskret, aus eigenem Netzwerk. Wir beginnen jede Suche mit dem Unternehmenskontext, nicht mit einem generischen Anforderungsprofil.
Wachstum bargeldloser Transaktionen in der Eurozone, H1 2025[1]
Erfolgreiche Besetzungen durch Digital People
Typische Besetzungsdauer
Was einen starken Head of Payments ausmacht
Der Head of Payments — je nach Unternehmenskontext auch VP Payments, Director Payments oder Chief Payments Officer — verantwortet den gesamten Payment-Stack: von der Scheme-Strategie über Acquiring-Partnerschaften und Lizenz-Compliance bis zur Optimierung des Checkout-Erlebnisses und Steuerung der Zahlungsausfallquote. Die Rolle bewegt sich zwischen Produktverantwortung, regulatorischer Expertise (PSD2, PSD3, E-Geld-Lizenz, DORA) und kommerziellem Netzwerkaufbau mit Banken, Schemes und Prozessoren. Auf einem wachsenden Payment-Stack trägt sie zudem operative P&L-Verantwortung.
Das Profil unterscheidet sich stark nach Unternehmenstyp
Neobank / Fintech
Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau und der Skalierung eines End-to-End-Payment-Stacks — von der E-Geld-Lizenz über Issuing und Acquiring bis zur internationalen Expansion. Gefragt sind Kandidaten, die regulatorische Anforderungen (PSD2, BaFin-Lizenzgebung) operativ umgesetzt haben und gleichzeitig produktnah denken.
Established Bank / Acquirer
Die Rolle dreht sich um Transformation: bestehende Payment-Infrastruktur modernisieren, Kooperationen mit Fintechs strukturieren, Instant-Payments-Anforderungen (EU-Verordnung 2025) implementieren. Gefragt ist Veränderungskompetenz in regulierten Strukturen.
E-Commerce / Marketplace (Embedded Finance)
Checkout-Optimierung, Reduktion der Zahlungsausfallrate, BNPL-Integration und lokale Zahlungsmethoden im internationalen Rollout. Das Profil ist stärker produkt- und datengetrieben, weniger auf Scheme-Kenntnisse ausgerichtet.
Payment-Infrastruktur-Anbieter (PSP / Processor)
Scheme-Management (Visa, Mastercard), Volumensteuerung, Interchange-Optimierung und Acquiring-Strategie stehen im Vordergrund. Gefragt sind Kandidaten mit tiefer Kenntnis der Scheme-Regeln und belastbaren Beziehungen zu den internationalen Card Networks.
Was eine starke Besetzung ausmacht
Nicht die Tiefe in einer bestimmten Technologie, sondern die Fähigkeit, Payment-Infrastruktur und kommerzielle Strategie zusammenzudenken — und das im spezifischen regulatorischen Kontext des Unternehmens.
Wann Unternehmen die Rolle wirklich brauchen
Typische Auslöser sind der Eintritt in neue Zahlungsmärkte, der Wechsel von einem PSP zu einer eigenen Acquiring-Lizenz, das Scaling eines Checkout-Stacks im internationalen Wachstum sowie die Vorbereitung auf neue regulatorische Anforderungen wie PSD3 oder die DORA-Implementierung.
Unternehmen, für die wir diese Position besetzen
Neobanken und lizenzierte Fintechs
Die ihren Payment-Stack skalieren oder eine E-Geld-Lizenz operationalisieren.
Established Banks und Acquirer
Die klassische Payment-Infrastruktur transformieren und Kooperationen mit Payment-Dienstleistern strukturieren. Mehr zur Branche Banking & Fintech
E-Commerce-Plattformen und Marktplätze
Die Checkout-Performance optimieren und Embedded-Finance-Produkte integrieren.
Payment-Service-Provider und Processors
Die ihre Scheme-Strategie ausbauen oder in neue Acquiring-Märkte eintreten. Beispiele ansehen
Wie wir die Position Head of Payments besetzen
Fünf Schritte vom Briefing bis zum Vertragsabschluss — strukturiert, diskret, mit Partner-Begleitung auf jeder Stufe.
Briefing & Positionsdefinition
Wir klären Rolle, Unternehmenskontext und gewünschte Führungskultur.
Marktanalyse & Zielfirmen
Strukturierte Analyse relevanter Unternehmen und Kandidatenprofile.
Direktansprache
Persönlich und diskret.
Interviews & Evaluation
Strukturiert zu Fachkompetenz, Führungsstil und kultureller Passung.
Shortlist & Besetzung
Kuratiert, klein, mit Begleitung bis zum Vertragsabschluss.
Fragen zur Besetzung eines Head of Payments
Die wichtigsten Antworten vorab — vertraulich und unverbindlich.
Quellen
[1] European Central Bank (EZB): Payments statistics: first half of 2025.
[2] Mordor Intelligence: Europe Payments Market Size, Growth Drivers, Forecast Report 2026–2031.
[3] KPMG Deutschland: Künstliche Intelligenz im Finanzbereich.
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