Operating Partner besetzen — Executive Search
Wir besetzen die Position Operating Partner mit Führungskräften, die zur Investitionsstrategie und zur Phase Ihres Portfoliounternehmens passen — diskret, direkt, ohne Stellenanzeigen.
Warum die Besetzung eines Operating Partners über den Erfolg Ihrer Investition entscheidet
Der Operating Partner ist im Private-Equity- und Venture-Capital-Umfeld die Schnittstelle zwischen Investorenstrategie und operativer Realität im Portfolio. Er trägt keine reine Verwaltungsfunktion — er gestaltet aktiv: baut Management-Kompetenz auf, treibt Wertschöpfungsprogramme, begleitet Add-on-Akquisitionen oder bereitet Exits vor. Der deutsche Beteiligungskapitalmarkt hat 2025 mit 15,69 Milliarden Euro ein erneutes Wachstum gegen den allgemeinen Trend verzeichnet[1]. Der Bedarf an operativer Führungskompetenz wächst parallel: PE-Fonds, die Wertschöpfung konsequent über operative Exzellenz steuern, erzielen laut McKinsey zwei bis drei Prozentpunkte höhere IRR als vergleichbare Fonds — und haben ihre Operating Groups seit 2021 im Schnitt mehr als verdoppelt[2]. Das Problem: Wer einen Operating Partner sucht und einfach nach „operativer Erfahrung“ fahndet, bekommt Profile, die nicht zum Mandat passen. Die Rolle ist zu heterogen, um sie ohne Kontextwissen zu besetzen.
Die stärksten Operating-Partner-Profile sind fest in aktiven Mandaten oder PE-Strukturen eingebunden — sie inserieren nicht, sie werden angesprochen. Digital People geht anders vor: Wir beginnen jede Suche mit der Investitionsstrategie und der Phase des Portfoliounternehmens, nicht mit einem generischen Profil. Alle Mandate werden auf Partner-Ebene geführt, persönlich und diskret.
Beteiligungskapital in Deutschland 2025[1]
Erfolgreiche Besetzungen durch Digital People
Typische Besetzungsdauer
Was einen starken Operating Partner ausmacht
Der Operating Partner verantwortet die operative Wertschöpfung im Portfolio — end-to-end, von der Investitionsentscheidung bis zum Exit-Prozess. Er arbeitet direkt mit dem Management-Team des Portfoliounternehmens, oft in einer Doppelrolle: strategischer Sparringspartner für den Fonds und operativer Treiber im Unternehmen selbst. Häufige Titel-Varianten: Operating Partner, Value Creation Partner, Portfolio Operations Lead, Industrial Advisor, Operating Executive. Die Gemeinsamkeit: Er trägt Verantwortung für das operative Ergebnis, nicht nur für Beratungsleistung.
Das Profil unterscheidet sich stark nach Unternehmenstyp
Early/Growth-Stage VC Portfolio
Hier ist der Operating Partner weniger Turnaround-Manager als Gründerpartner. Er öffnet Netzwerke, strukturiert Go-to-Market-Ansätze, bringt kommerzielle Disziplin in schnell wachsende Teams — ohne klassisches Management-Mandat zu übernehmen. Das gesuchte Profil ist unternehmerisch, nicht prozessual.
Late-Stage PE (Buyout)
Der klassische „Hands-on“-Operating Partner. Aufgabe: EBITDA-Optimierung, Operational Excellence, Kostenprogramme, Management-Upgrade und Exit-Vorbereitung. Hier zählen Track Record in P&L-Verantwortung und die Fähigkeit, mit unter Druck stehendem Management konstruktiv zusammenzuarbeiten.
Industrieller PE Mid-Market
Digitalisierungsagenda, ERP/Prozess-Transformation, manchmal Interim-Management-Funktion. Das gesuchte Profil verbindet industrielle Substanz mit Transformationserfahrung — seltener als es klingt.
Buy-and-Build-Plattform
Integration als Kernkompetenz. Der Operating Partner steuert Post-Merger-Integration über mehrere Akquisitionen hinweg, entwickelt operative Playbooks, koordiniert Synergiesteuerung. Integrationserfahrung im Serienmodus ist das entscheidende Selektionsmerkmal.
Was eine starke Besetzung ausmacht
Die Passung zwischen Profil und PE-Strategietyp ist entscheidender als die Summe der Jahre an Industrieerfahrung. Ein exzellenter Buy-and-Build-Integrator kann im Turnaround-Kontext scheitern — und umgekehrt. Wer diese Differenzierung nicht in der Suche abbildet, bekommt Kandidaten, die auf dem Papier überzeugen, im Mandat aber nicht greifen.
Wann Fonds und Portfoliounternehmen die Rolle wirklich brauchen
Typische Auslöser: Neues Beteiligungsportfolio ohne aufgebaute Operating Group, Erwerb eines Unternehmens mit erkennbarem operativem Verbesserungspotenzial, Buy-and-Build-Strategie nach der zweiten oder dritten Add-on-Akquisition, Exit-Vorbereitung mit Zeithorizont von 18 bis 24 Monaten.
Unternehmen und Fonds, für die wir diese Position besetzen
PE-Buyout-Fonds (Mid- bis Large-Cap)
Suchen erfahrene Operating Partner für EBITDA-getriebene Value-Creation-Programme und Exit-Vorbereitung.
Buy-and-Build-Plattformen
Benötigen integrationserfahrene Profile für Post-Merger-Steuerung über mehrere Add-ons hinweg. Mehr zur Branche Private Equity & Venture Capital
Growth-Equity- und Late-Stage-VC-Fonds
Suchen operative Sparringspartner für Portfolio-Unternehmen in der Skalierungsphase.
Industrieller PE Mid-Market
Besetzt Operating-Partner-Rollen mit Transformations- und Digitalisierungserfahrung. Beispiele ansehen
Wie wir die Position Operating Partner besetzen
Fünf Schritte vom Briefing bis zum Vertragsabschluss — strukturiert, diskret, mit Partner-Begleitung auf jeder Stufe.
Briefing & Positionsdefinition
Wir klären Rolle, Unternehmenskontext und gewünschte Führungskultur.
Marktanalyse & Zielfirmen
Strukturierte Analyse relevanter Unternehmen und Kandidatenprofile.
Direktansprache
Persönlich und diskret.
Interviews & Evaluation
Strukturiert zu Fachkompetenz, Führungsstil und kultureller Passung.
Shortlist & Besetzung
Kuratiert, präzise, mit Begleitung bis zum Vertragsabschluss.
Fragen zur Besetzung eines Operating Partners
Die wichtigsten Antworten vorab — vertraulich und unverbindlich.
Quellen
[1] BVK Bundesverband Beteiligungskapital: „Beteiligungskapital wächst gegen den Trend — 15,69 Mrd. € für Start-ups und Mittelstand“ (März 2026).
[2] McKinsey & Company: „Bridging private equity’s value creation gap“ (2024).
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